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Rückblick Jahrestagung 2021

Bericht der Kongresspräsidenten – Dreiländertagung für Medizinische Physik 2021

Nach der Dreiländertagung 2011, die am Gelände des alten Allgemeinen Krankhauses in Wien abgehalten wurde, durften wir die Dreiländertagung für Medizinische Physik 2021 erneut als Kongresspräsidenten mitgestalten und (mit-)organisieren.  Angesichts der bedauerlicherweise andauernden Covid-19 Krise haben wir im Team mit unserem Kongressveranstalter Conventus entscheiden müssen, die diesjährige Dreiländertagung virtuell abzuhalten. Basierend auf den Erfahrungen der virtuellen DGMP Jahrestagung 2020 und der tatkräftigen Unterstützung der Veranstalter war die Organisation tatsächlich weniger Aufwand als anfänglich angenommen. In diesem Zusammenhang möchte wir uns bei allen Mitgliedern unserer drei Fachgesellschaften bedanken, die uns sehr aktiv bei der Programmgestaltung und der Umsetzung unterstützt haben. Ein ebenso großer Dank gebührt dem Team von Conventus, für die tolle Begleitung und Vorbereitung unserer Aufgaben als Kongresspräsidenten und die technische Realisierung der Dreiländertagung 2021.

Rückblickend freut es uns, die Tagung mit mehr als 610 Teilnehmern und 143 Vorträgen in 30 Sitzungen als sehr erfolgreich bezeichnen zu können. Die Auswahl der Vorträge zeigte wieder einmal das breite Spektrum unseres Fachgebiets; neben klassischen Schwerpunkten in Therapie und Diagnostik konnten wir auch hier den Trend zu Methoden der künstlichen Intelligenz in der Medizinphysik abgebildet sehen. Auch die Abbildung zu diesem Bericht spiegelt die Vielseitigkeit des Programms - Wolfgang Drexler hat in seinem Plenarvortrag zum Thema Biophotonik eindrucksvoll demonstriert, wie groß das Feld der Bildgebung mit nicht-ionisierender Strahlung ist.

Hervorzuheben sind des weiteren die insgesamt neun Preisverleihungen, die vor allem der Nachwuchsförderung dienen, und die Initiativen des Arbeitskreises „Junge Medizinphysik“ der DGMP. Ermöglicht wurde die Tagung auch wieder durch die Beteiligung und Unterstützung der Industrie mit über 20 Firmen, 7 Lunchsymposien und den Formatreihen „Meet the Expert“ und „Meet the Product“. Uns ist bewusst, dass der direkte Kontakt mit der Industrie im Rahmen einer Industrieausstellung nur schwer virtuell ersetzt werden kann. Umso mehr wollen wir den Ausstellern für Ihre Unterstützung danken.

Mit allen Nachteilen einer virtuellen wissenschaftlichen Tagung möchten wir auch Aspekte des Mehrwertes unterstreichen. Als prominentestes Beispiel sind die Postersitzungen und Posterpräsentationen durch die jeweiligen Autoren im virtuellen Raum mit entsprechender Moderation zu nennen, ein Format das durchaus in zukünftigen Hybrid-Tagungen übernommen werden könnte. Darüber hinaus ermöglichen die Aufzeichnungen der Sitzungen und Vorträge eine umfassende Fort- und Weiterbildung; d.h. die „Qual der Wahl“ beim Besuch parallel stattfindenden Sitzungen wie sie gelegentlich bei Live Veranstaltungen vorkommt ist nicht gegeben. Die Aufzeichnung von Vortragssitzungen hat ohnehin bereits vor der Pandemie schleichend begonnen und wird durch die nunmehrigen Erfahrungen und der etablierten Technik zum neuen Standard, auch in zukünftigen Veranstaltungen. 

Trotz Zufriedenheit und positivem Rückblick auf die erfolgreiche Dreiländertagung freuen wir uns auf zukünftige Tagungen, die hoffentlich wieder den persönlichen fachlichen Austausch ermöglichen, aber auch ein gemütliches Beisammensein abseits eines Kongresses.

Dietmar Georg und Wolfgang Birkfellner, Wien
Kongresspräsidenten