Herzlich Willkommen bei der DGMP

Die DGMP ist die deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaft für Medizinische Physik.  Aufgaben und Ziele

Deutsche Gesellschaft für
Medizinische Physik e.V.

Ernst-Reuter-Platz 10
10587 Berlin

Tel.: 030 / 3983 5190
Fax.: 030 / 9160 7022
office@dgmp.de

Satzung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik e.V. (DGMP)

Die nachstehende Satzung der DGMP ist am 7.5.1969 in Stuttgart eingesetzt und durch die Mitgliederversammlung am 5.5.1976 in Heidelberg, am 27.9.1984 in Nürnberg, am 16.9.1988 in Tübingen, am 14.9.1989 in Homburg/Saar, am 8.10.1992 in Basel, am 21.10.1993 in Erlangen, am 25.9.1997 in Hamburg, am 25. 9. 2001 in Berlin, am 23.9.2004 in Leipzig  und am 8.9.2014 in Zürich geändert worden.

Hinweis:
Bei allen Amts- und Funktionsbezeichnungen (z.B. der Präsident, der Vizepräsident, der Schrift-führer, der Schatzmeister, der Kassenprüfer) sind sowohl die männliche Form (z.B. der Präsident) als auch die weibliche Form (z.B. die Präsidentin) gemeint.

§ 1 Name der Gesellschaft

Der Name der Gesellschaft lautet "Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik e.V."

§ 2 Sitz und Geschäftsort der Gesellschaft

1.  Der Sitz der Gesellschaft ist Mainz.
2.  Der Geschäftsort der Gesellschaft ist der Dienstort des Schatzmeisters.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Zweck der Gesellschaft

1.  Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.  Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet "Medizinische Physik" einschließlich der medizinischen Technik und der Anwendung physikalischer Methoden in der Medizin.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die regelmäßige Durchführung wissenschaftlicher Tagungen, den Zusammenschluss der auf dem Gebiet der Medizinischen Physik tätigen und an seiner wissenschaftlichen Fortentwicklung interessierten Personen und deren Vertretung nach außen sowie die Schaffung von Möglichkeiten der fachlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung der auf diesem Gebiet tätigen Personen und des wissenschaftlichen Nachwuchses.

3.  Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.  Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Eine Verteilung von Überschüssen aus der Tätigkeit der Gesellschaft an die Mitglieder ist nicht zulässig.

5.  Die Gesellschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft widersprechen, oder durch ungerechtfertigt hohe Vergütungen begünstigen.

§ 5 Mitgliedschaft

Die Gesellschaft umfasst:
a)  ordentliche Mitglieder
b)  fördernde Mitglieder
c)  korrespondierende Mitglieder
d)  Ehrenmitglieder

1.  Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die an der wissenschaftlichen Fortentwicklung des Gebietes "Medizinische Physik", einschließlich der medizinischen Technik, interessiert ist und die Gesellschaft in der Verfolgung ihrer Ziele unterstützen will.

Ordentliche Mitglieder haben Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht für alle von der Gesellschaft eingerichteten Ämter. Sie sind verpflichtet, fällige Mitgliedsbeiträge pünktlich zu bezahlen. Auf Antrag des Mitgliedes kann die Mitgliedschaft vom Vorstand für befristete Zeit als ruhend erklärt werden. In diesem Zeitraum ruhen alle Rechte und Pflichten zwischen Mitglied und Gesellschaft.

Wer ordentliches Mitglied der Gesellschaft werden will, richtet an den Präsidenten über die Geschäftsstelle der DGMP einen schriftlichen oder elektronischen Aufnahmeantrag. Die antragstellende Person erhält eine schriftliche oder elektronische Bestätigung über den Eingang des Antrags.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis ist der antragstellenden Person schriftlich mitzuteilen. Über eine Beschwerde wegen Ablehnung der Aufnahme entscheidet der erweiterte Vorstand nach Anhörung des Beirats.

2.  Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Gesellschaft in der Verfolgung ihrer Ziele unterstützen will. Fördernde Mitglieder haben kein Stimm- und kein Wahlrecht.

Über die Aufnahme und die Beitragszahlung eines fördernden Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

3.  Zu korrespondierenden Mitgliedern können Persönlichkeiten ernannt werden, deren Mitgliedschaft geeignet erscheint, die internationalen Verbindungen der Gesellschaft zu fördern. Vorschlagsrecht hat jedes Mitglied der Gesellschaft. Die Ernennung erfolgt durch den Vorstand nach Billigung durch die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit.

Korrespondierende Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein Wahlrecht. Sie sind von der Beitragspflicht befreit.

4.  Die Ehrenmitgliedschaft kann Persönlichkeiten angetragen werden, die sich um die Erreichung der Ziele der Gesellschaft besondere Verdienste erworben haben. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wird der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgeschlagen und muss von dieser mit Dreiviertelmehrheit gebilligt werden.

Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie haben außerdem das Recht, an den Beratungen des Beirats teilzunehmen. Sie sind von der Beitragspflicht befreit.

5.  Die Mitgliedschaft endet - außer durch Tod -

a)  durch Austritt;
er ist dem Präsidenten über die Geschäftsstelle der DGMP schriftlich mitzuteilen und wird zum Ende des betreffenden Geschäftsjahres wirksam.

b)  durch Streichung;
sie erfolgt mit sofortiger Wirkung, wenn ein Mitglied den Jahresbeitrag nicht bis zum Ende des 1. Quartals gezahlt hat und die zweite schriftliche Mahnung des Schatzmeisters innerhalb der dort genannten Frist nicht zur Zahlung führt. Die Verpflichtungen des ausgeschiedenen Mitgliedes gegenüber der Gesellschaft bleiben bestehen.

c)  durch Ausschluss;
er kann nur bei Vorliegen schwerwiegender Gründe vom Vorstand vorgeschlagen werden und muss von mindestens Zweidrittel aller stimmberechtigten Mitglieder der Gesellschaft gebilligt werden, schriftliche Abstimmung ist möglich.

Durch sein Ausscheiden verliert ein Mitglied alle Ansprüche an die Gesellschaft.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

1.  Die Höhe des Jahresbeitrages und der Ermäßigungen wird von der Mitgliederversammlung für das folgende Geschäftsjahr festgesetzt.

2.  Der Beitrag muss im ersten Quartal des Kalenderjahres eingezahlt werden.

3.  In begründeten Fällen kann vom Vorstand für jeweils ein Jahr eine Herabsetzung oder eine Stundung des Beitrags gewährt werden.

4.  Eine Aufrechnung von Mitgliedsbeiträgen gegen Forderungen an die Gesellschaft ist nicht zulässig.

§ 7 Fachliche und regionale Gliederung

1.  Zur Pflege und Vertiefung der fachlichen Arbeit bestehen in der DGMP drei Fachbereiche:
a)  Therapeutische Verfahren
b)  Biomedizinische Bildgebung
c)  Biomedizinische Messverfahren und Signalverarbeitung

2.  Aufgabe der Vorsitzenden der unter 1 genannten Fachbereiche ist die Koordination der fachlichen Arbeit der DGMP in diesen Fachrichtungen. Jeder Vorsitzende hat insbesondere in der Vorstandsarbeit, bei der Planung der wissenschaftlichen Jahrestagungen und anderer Aktivitäten der DGMP sowie bei der Förderung der fachlichen Publikationen für die Beteiligung seiner Fachrichtung zu sorgen. Darüber hinaus obliegt ihm die Förderung der fachlichen Fortbildung sowie die Nachwuchsförderung in seinem Fachbereich. Jedes Mitglied der DGMP hat das Recht zur Mitarbeit in mehreren Fachbereichen.

3.  Die von der Mitgliederversammlung gewählten Vorsitzenden der Fachbereiche müssen in der vom Fachbereich vertretenen Fachrichtung wissenschaftlich ausgewiesen sein. Sie sind  Mitglieder des Vorstands. Arbeitskreise gemäß §10 werden vom Vorstand entsprechend ihrem Arbeitsschwerpunkt falls möglich einem Fachbereich zugeordnet.

4.  Innerhalb größerer zusammenhängender Regionen können sich Mitglieder der DGMP zu einer Regionalsektion der DGMP zusammenschließen, die sich nicht an Landesgrenzen orientieren muss.

5.  In einer Region kann jeweils nur eine Regionalsektion der DGMP bestehen.

6.  Die Bildung und die Festlegung des Gebietsumfangs sowie die Auflösung einer Regionalsektion bedürfen der Zustimmung des Vorstandes der DGMP.

7.  Die Mitglieder einer Regionalsektion kommen einmal jährlich zu einer Regionalversammlung zusammen. Es gelten die gleichen Beschlussfähigkeitsbestimmungen wie für die Mitgliederversammlung der DGMP.

8.  Die Regionalversammlung wählt den Vorsitzenden der Regionalsektion und seinen Stellvertreter. Die Wahl erfolgt für zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

9.  Der Vorsitzende der Regionalsektion sorgt für den Informationsaustausch zwischen Regionalsektion und Vorstand der DGMP.

10. Die Regionalsektion kann eigene Veranstaltungen im Rahmen der Aufgaben und Ziele der DGMP durchführen, die sie mit den Veranstaltungen der DGMP, der Fachanerkennungskommission sowie den Arbeitsausschüssen und Arbeitskreisen abstimmt.

§ 8 Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind:
a)  der Vorstand
b)  der Beirat
c)  die Mitgliederversammlung

I.  Vorstand

1.  Der Vorstand leitet die Gesellschaft gemäß den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

Der Vorstand besteht aus:
a)  dem Präsidenten
b)  den zwei Vizepräsidenten
c)  dem Schriftführer
d)  dem Schatzmeister
e)  dem amtierenden Präsidenten der wissenschaftlichen Jahrestagung
f)  den Vorsitzenden der Fachbereiche

Die unter a) bis d) genannten Vorstandsmitglieder bilden den geschäftsführenden Vorstand gemäß § 26 BGB. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder, darunter der Präsident oder einer der Vizepräsidenten, vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich.

2.  Die Vorstandsmitglieder wählen für die jeweilige Amtszeit aus ihrem Kreis den stellvertretenden Präsidenten der DGMP.

3.  Zur Intensivierung des Informationsaustausches ist ein vom Vorstand benannter Kommunikationsbeauftragter kooptiertes Mitglied des Vorstands ohne Stimmrecht.

4.  Der Präsident leitet die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlung. Ist er verhindert, werden seine Aufgaben von seinem Stellvertreter  übernommen.

5.  Der Schriftführer führt über alle Beratungen und Handlungen des Vorstandes sowie über den Ablauf und die Ergebnisse der Mitgliederversammlung Protokoll. Er besorgt den Schriftver-kehr der Gesellschaft, führt die Anschriftenliste der Mitglieder und sorgt für ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen und Abstimmungen in der Mitgliederversammlung.

6.  Der Schatzmeister verwaltet die Geldmittel und das Vermögen der Gesellschaft und gibt den Mitgliedern jährlich einen detaillierten Kassenbericht sowie einen Überblick über die im nächsten Geschäftsjahr zu erwartenden finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft. Er schlägt der Mitgliederversammlung die Höhe des nächsten festzusetzenden Jahresbeitrages und der Ermäßigungen vor.

7.  Der jeweilige Präsident der wissenschaftlichen Jahrestagung sorgt im Einvernehmen mit den übrigen Mitgliedern des Vorstandes für die Vorbereitung der Tagung, für die er gewählt wurde, und leitet ihre Durchführung. Er gibt den Tagungsbericht heraus.

8.  Der Vorstand handelt, soweit in der Satzung keine Festlegung getroffen ist, gemäß einer Geschäftsordnung, die er sich selbst gibt.
Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht zur Einsichtnahme in diese Geschäftsordnung.

9.  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn außer dem Präsidenten oder einem der Vizepräsidenten mindestens noch zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten bzw. in seiner Abwesenheit die seines Stellvertreters den Ausschlag.

10. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung einzeln in direkter geheimer Abstimmung gewählt. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen der Anwesenden auf sich vereinigt. Kommt im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit zustande, so entscheidet im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit erfolgen weitere Wahlgänge nach dem Modus des zweiten Wahlganges.

a)  Der Präsident wird für zwei Jahre gewählt. Die Mitgliederversammlung kann in geheimer Abstimmung eine einmalige Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten um zwei Jahre beschließen.

b)  Das Amt eines Vizepräsidenten wird vom Präsidenten nach Ablauf seiner Amtszeit für zwei Jahre ohne Wahl übernommen. Der weitere Vizepräsident wird für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl oder Wahl des bereits als Vizepräsident amtierenden ehemaligen Präsidenten ist zulässig. Wird die Amtszeit des Präsidenten verlängert oder lehnt der bisherige Präsident nach Ablauf seiner Amtszeit die Übernahme des Amtes eines Vizepräsidenten ab, sind beide Vizepräsidenten zu wählen.

c)  Der Schriftführer wird für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

d)  Der Schatzmeister wird für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

e)  Der Präsident der wissenschaftlichen Jahrestagung wird mindestens ein Jahr vor der Tagung gewählt, für die er verantwortlich ist. Seine Amtszeit als Vorstandsmitglied beginnt nach Ablauf der vorangegangenen Tagung und endet mit dem Ablauf seiner Tagung.

f)  Die Vorsitzenden der Fachbereiche werden für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

11. Die Amtsperiode der gewählten Mitglieder - mit Ausnahme des Präsidenten der wissenschaftlichen Jahrestagung - beginnt mit dem auf die Wahl folgenden Geschäftsjahr.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so wird die Wahl seines Nachfolgers so bald wie möglich durch die Mitgliederversammlung vorgenommen. Dessen Amtszeit beginnt mit dem Tag nach dieser Wahl. Die Zeitspanne bis zum Ende des betreffenden Geschäftsjahres wird auf seine Amtszeit jedoch nicht angerechnet.

12. Falls aus besonderen Gründen trotz Ablauf der Wahlperiode eines Vorstandsmitgliedes ein Nachfolger noch nicht gewählt werden konnte oder der gewählte Nachfolger das Amt noch nicht übernehmen kann, verlängert sich automatisch die Dauer der Amtsausübung des bisherigen Vorstandsmitgliedes, bis ein Nachfolger das Amt übernehmen kann.

13. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und erhalten lediglich einen Aufwandsersatz für den tatsächlich entstandenen Aufwand.

II. Beirat

1.  Zur Beratung des Vorstandes wird ein Beirat gebildet.

2.  Acht Mitglieder des Beirats werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die gewählten Mitglieder sollten nach Möglichkeit die unterschiedlichen Interessensgruppen der Gesellschaft widerspiegeln und daher den folgenden Bereichen entstammen:
a)  Klinische Praxis
b)  Industrie
c)  Forschung und Lehre
d)  Junge Mitglieder

3.  Außerdem gehören dem Beirat aufgrund ihrer Funktion die folgenden Personen an:
a)  Die Vorsitzenden der Regionalsektionen
b)  der Vorsitzende der Fachanerkennungskommission
c)  der Herausgeber der Zeitschrift für Medizinische Physik
d)  die Federführenden der Arbeitsausschüsse
e)  jeweils einer der Delegierten bei den internationalen Dachorganisationen
f)  die Vertreter der DGMP in den assoziierten Gesellschaften und bei Organisationen, in denen verschiedene wissenschaftliche Gesellschaften zusammengefasst sind
g)  die Vertreter der assoziierten Gesellschaften
h)  der Vorsitzende des Kuratoriums der Winterschule
    
4.  Der Modus der Konsultationen zwischen Vorstand und Beirat wird durch die Geschäftsordnung des Vorstandes geregelt.

Wenn ein Mitglied des Beirates dies wünscht, muss es Gelegenheit erhalten, ein von ihm angegebenes Thema persönlich an den Vorstand heranzutragen.

III.  Mitgliederversammlung

1.  Die Mitglieder der Gesellschaft treffen sich mindestens einmal im Jahr, nach Möglichkeit anlässlich einer wissenschaftlichen Tagung, zur ordentlichen Mitgliederversammlung. Hierzu werden die Mitglieder vom Vorstand fünf Wochen vor dem Versammlungstermin unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung schriftlich eingeladen.

2.  Die Mitgliederversammlung hat in allen Angelegenheiten der Gesellschaft die oberste Entscheidungsbefugnis. Sie fasst ihre Entschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt.

Insbesondere ist die Mitgliederversammlung allein zuständig für:
a)  Festlegung der Arbeitsrichtlinien der Gesellschaft
b)  Wahl der Vorstandsmitglieder
c)  Wahl der Delegierten bei internationalen Dachorganisationen
d)  Wahl der Mitglieder der Fachanerkennungskommission
e)  Wahl von acht Beiratsmitgliedern
f)   Wahl von zwei Kassenprüfern für das laufende Geschäftsjahr
g)  Genehmigung des Geschäftsberichtes des Präsidenten
h)  Entlastung des Vorstands nach Ablauf des Geschäftsjahres
i)  Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages und der Ermäßigungen
j)  Änderung der Satzung
k)  Erwerb und Veräußerung von Vermögen
l)  Auflösung der Gesellschaft

3.  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen ist.

4.  Die Ausübung des Stimm- und des Wahlrechtes ist an den Besitz der für das betreffende Jahr gültigen Beitragsquittung gebunden.

5.  Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder bei Verhinderung von einem der  Vizepräsidenten geleitet.

6.  Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Präsidenten und ggf. weitere Berichte entgegen.

7.  Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Schatzmeisters entgegen.

Nach Anhören des Berichtes der gewählten Kassenprüfer und Erledigung etwaiger Fragen und Beanstandungen entscheidet sie über die Entlastung des Vorstands.

Die für das laufende Geschäftsjahr als Kassenprüfer gewählten Mitglieder der Gesellschaft haben die Abrechnung und die zugehörigen Unterlagen zu überprüfen und darüber der nächsten Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

8.  Das vom Schriftführer zu verfassende Protokoll der Mitgliederversammlung muss außer von ihm auch vom Präsidenten unterzeichnet und bis spätestens vier Wochen vor der nächsten Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekanntgegeben werden.

9.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann der Präsident aus wichtigem, zu begründendem Anlass einberufen.

Er ist verpflichtet, dies zu tun, wenn es von mindestens 5 % der ordentlichen Mitglieder mit schriftlicher Angabe der von ihnen gewünschten Tagesordnung verlangt wird.

§ 9 Arbeitsausschüsse

1.  Zur Bearbeitung besonderer Probleme kann die Gesellschaft Arbeitsausschüsse bilden. Ihre Tätigkeit soll zeitlich begrenzt sein.

2.  Soweit es die finanzielle Lage der Gesellschaft gestattet, werden für Ausschuss-Sitzungen Reisekostenzuschüsse von der Gesellschaft gegeben. Eine Vereinbarung über deren Höhe muss vom Federführenden vor Einberufung der Sitzung mit dem Vorstand getroffen werden.

3.  Über jede Sitzung eines Arbeitsausschusses ist innerhalb von vier Wochen eine Niederschrift anzufertigen und dem Präsidenten einzureichen.

4.  Die Ausschüsse oder ihre Federführenden dürfen nur im Namen der Gesellschaft nach außen auftreten, wenn sie dazu vom Vorstand ausdrücklich ermächtigt worden sind.

5.  Der Vorstand regelt die Tätigkeit der Ausschüsse durch eine Geschäftsordnung.

§ 10 Arbeitskreise

1.  Auf Anregung von Mitgliedern können Arbeitskreise zur Bearbeitung spezieller wissenschaftlicher Fragestellungen gebildet werden. In Arbeitskreise können auch Personen aufgenommen werden, die nicht Mitglied sind.

2.  Ein Arbeitskreis wählt aus seiner Mitte einen Sprecher, der Mitglied der DGMP sein muss. Erst mit der Bestätigung der Wahl des Sprechers durch den Vorstand ist der Arbeitskreis eingerichtet. Ein Wechsel im Amt des Sprechers bedarf der Bestätigung des Vorstands.

3.  Soweit es die finanzielle Lage der Gesellschaft gestattet, können Arbeitskreise durch Zuschüsse unterstützt werden.

4.  Die Einladungen zu Arbeitskreis-Sitzungen sind auch dem zuständigen Mitglied des Vorstandes zuzusenden. Der Sprecher unterrichtet das zuständige Mitglied des Vorstandes über die Tätigkeit des Arbeitskreises.

5.  Die Mitglieder der Arbeitskreise oder ihre Sprecher haben nicht das Recht, im Namen der Gesellschaft nach außen aufzutreten.

§ 11 Fachanerkennungskommission

1.  Die DGMP erteilt die Fachanerkennung für Medizinische Physik. Die Prüfung der sachlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Fachanerkennung erfolgt durch die Fachanerkennungskommission.

2.  Die Mitglieder der Fachanerkennungskommission müssen DGMP-Mitglieder sein und werden von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

3.  Die Fachanerkennungskommission wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden, der die Geschäfte führt.

4.  Die Fachanerkennungskommission handelt gemäß einer Geschäftsordnung, die sie sich im Einvernehmen mit dem Vorstand selbst gibt und in der die Zahl der Mitglieder der Fachanerkennungskommission festgelegt wird.

§ 12 Beziehungen zu anderen Fachgesellschaften, Delegierte und Vertreter der DGMP 

1.  Die Gesellschaft kann zu anderen nationalen oder internationalen Gesellschaften in vertragliche Beziehungen treten und sich mit ihnen assoziieren oder ihnen beitreten.

2.  Delegierte zu internationalen Dachorganisationen werden von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig.

3.  Die Vertreter der DGMP in den assoziierten Gesellschaften, in den offiziellen Publikationsorganen der DGMP und bei Organisationen, in denen verschiedene wissenschaftliche Gesellschaften zusammengefasst sind, werden vom Vorstand benannt.

4.  Delegierte und Vertreter der DGMP stimmen sich in Ausübung dieser Tätigkeit mit dem Vorstand ab und berichten diesem.

§ 13 Änderung der Satzung

Eine Änderung der Satzung muss von der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der Anwesenden beschlossen werden. Ein Antrag auf Satzungsänderung darf nur behandelt werden, wenn dieser als Tagesordnungspunkt vorgesehen ist und der Antrag den Mitgliedern mindestens fünf Wochen vor dem Versammlungstermin bekannt gegeben worden ist.

Der Präsident ist verpflichtet, einen Antrag auf Satzungsänderung der Mitgliederversammlung zu unterbreiten, wenn dieser von mindestens 5 % der ordentlichen Mitglieder eingebracht worden ist und acht Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Präsidenten eingegangen ist.

§ 14 Auflösung der Gesellschaft

1.  Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft zu gleichen Teilen an die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. (DPG), die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG), die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) sowie die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO) zwecks Verwendung für die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet "Medizinische Physik" und der Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses für dieses Gebiet.

2.  Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit beschlossen werden. Bei einer Auflösung der Gesellschaft muss die Mitgliederversammlung über die Verwendung des Gesellschaftsvermögens einen Beschluss gemäß Nr. 1 fassen. Der Beschluss darf erst nach Zustimmung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 15 Besonderes

Soweit in der Satzung keine Festlegungen getroffen sind, finden die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches Anwendung.

§ 16 Gerichtsstand

Gerichtsstand für die Gesellschaft ist Mainz. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mainz als gemeinnütziger Verein eingetragen.