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Bericht vom Treffen der Regionalsektion Mitteldeutschland im Januar 2018

Vom 19.01.-20.01.18 fand die 29.Weiterbildungsveranstalltung der Regionalsektion Mitteldeutschland der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP) am Universitätsklinikum Leipzig statt. Hier wurden zum Thema „IMRT, IGRT - Neues und Bewährtes“ Erfahrungen von Physikern aus den Kliniken, aber auch neueste technologische Möglichkeiten der Industrie, vorgestellt und diskutiert. Einmal jährlich treffen sich die Mitglieder der DGMP aus der Region Mitteldeutschland jeweils an verschiedenen Klinikstandorten, aber auch interessierte Physiker aus weiterer Entfernung, um aktuelle Probleme, Fortschritte und praktische Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Die am weitesten angereisten Besucher kamen dieses Jahr aus Freiburg im Breisgau. Speziell bietet dieses besondere Forum die Möglichkeiten sehr enge Kontakte zu den Industriepartnern und auch neue enge Kontakte zwischen den Klinikphysikern selbst zu knüpfen.

Organisiert wurde das Treffen vom Leiter der Regionalsektion Prof. Ulrich Wolf aus der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikum in Leipzig und vor Ort vom leitenden Medizinphysiker der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Magdeburg Dr. Mathias Walke.

Das Treffen fand in den schönen Konferenzräumen der ZENIT GmbH statt. Es war sehr erfreulich, dass eine Rekordzahl von über 100 Teilnehmern erschien. Die Vorträge waren gekennzeichnet von klinischer Problemlösungsnähe und industriell von neuen Lösungstechnologien und -angeboten auf breiter Ebene. Seit Einführung von IMRT und IGRT ca. in der Zeit des Millenniumswechsels haben diese beiden Techniken eine rasante Entwicklung genommen und sich wie ein Baum mit verschiedenen Ästen in zahlreiche Verzweigungen entwickeln können. Dadurch ist es möglich geworden, hochpräzise eine gewünschte Dosisverteilung am Tumorort zu erzielen. Dies ist notwendig, um die Balance zwischen Tumorkontrolle und Vermeidung von Nebenwirkungen zu halten. Dadurch erschlossen sich für die Strahlentherapie neue Möglichkeiten und Indikationen und damit Chancen für die Patienten. Die Radioonkologie stellt hiermit verstärkt eine der tragenden Säulen der Tumortherapie neben der Chirurgie und der hämatologischen Onkologie dar, neuerdings ergänzt durch die hoffnungsvollen Fortschritte der Immuntherapie.

Die vorgestellten Themen über Therapieoptionen kamen allgemein gut an. Es konnte und wurde bei jedem Beitrag offen diskutiert und mögliche Fragen wurden direkt beantwortet. Die herrlich offene und ungezwungene Atmosphäre machten dieses Treffen zu einem wichtigen Event im Bereich der medizinphysikalischen Veranstaltungen des Jahrs 2018.

Der neue Klinikdirektor der Klinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Prof. Dr. med.  Thomas Brunner hielt einen sehr guten Einführungsvortrag (siehe Abbildung). Der ehemalige Direktor Herr Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Gademann war ebenfalls zugegen, was eine sehr schöne Geste war.

Technisch waren die Voraussetzungen im großen Konferenzsaal der ZENIT GmbH optimal. Bildtechnisch und Tontechnisch konnten optimale Bedingungen erfüllt werden.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine gute Versorgung bzw. einen ungezwungenen Veranstaltungsabend.